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Der kürzlich publizierte Vierte Abschätzungsbericht zum Klimawandel des UN Internationalen Gremiums am Klimawandel (IPCC) führt klar aus das die eindeutig erfahrbare Veränderung des Klimas unseres Planeten eine direkte Auswirkung unser eigenen Handlungen ist. In diesem Report wird folgendes angeführt:
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Globale atmosphärische Konzentrationen von Kohlendioxid, Methan und Stickstoff haben sich merklich erhöht als ein Resultat menschlicher Aktivitäten seit 1750 und übersteigen nun bei weiten vor-industrielle Werte welche über Eiskernproben mehrer vergangener tausend Jahren ermittelt wurden. Dieses globalen Ansteigen in der Kohlendioxid Konzentration entsteht primär durch die Verwendung fossiler Kraftstoffe und Veränderung der Landnutzung, während jene von Methan und Stickstoff primär durch Landwirtschaft erzeugt werden.
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Seit dem vorangegangenem IPCC Bericht aus dem Jahr 2001, führt dieser Bericht eine sehr hohe Konfidenz das menschliche Handlungen die globale Erwärmung entstehen lassen. Das grosse internationale Echo und politische Antworten in industrialisierten Ländern und Schwellenländern wird zu einer Veränderung der Rahmenbedingungen für industrielle Organisationen führen, und dadurch diese zu Veränderung zwingen.

Innerhalb des Zeitraums der Jahre 1995 bis 2006 werden elf von zwölf Jahren zu den 12 wärmsten Jahren innerhalb der instrumentierten Aufzeichnung der Erdtemperatur seit 1850 gezählt. Begleitet mit weiteren Fakten von schwindenden Schneeregionen und des global durchschnittlich erhöhenden Meeresspiegel bringen diese weitere Bestätigung mittels wissenschaftlicher Beobachtung, dass globale Erwärmung und all deren Nebeneffekte Fakt sind. Und "Fakt" in seiner ethymologischen Bedeutung leitet sich aus dem lateinischem "facere" ab, welches "machen oder tuen" meint. In dessem weiteren Wortgeschichte wird damit auch "setzen" oder "arrangieren" ausgedrückt. So wannimmer wir von globaler Erwärmung als ein Fakt sprechen, ist diese gemacht, getan, gesetzt oder arrangiert durch uns.

Wissenschaftliche Modelle und Szenarien zeigen zusätzlich das bei einer drastischen Reduktion des CO2 Ausstoßes innerhalb einer Zeitspanne von 100 Jahren der langfristige Anstieg der Durschnittstemperatur und damit verbundene Anstieg des Meeresspiegels weiterhin für mehrere Hundert Jahre weiterläuft bis eine Balanz auf höherer Ebene erreicht ist. Somit liegen langfristige Herausforderungen bereits vor uns.
Der Hauptbeitraggeber zu dieser Herausbalanzierung unseres Planetens CO2 Kreislaufes ist die Verbrennung fossiler Kraftstoffe als Energieträger. Industrieprozesse, zumeist im Bereich der Verarbeitung von Rohstoffen in Produkte, verwenden fossile Kraftstoffe als Energieträger und bilden damit einen der hauptsächlichen Beiträge zu der Ansammlung unnatürlich hoher Ansammlung von CO2 in unserer Erdatmosphäre. Diese industriellen Prozesse werden, mit hoher Wahrscheinlichkeit, eines der Ziele an veränderten Rahmenbedingungen politischer Systeme sein. Zum Vergleich, der EU Rat hat bereits die Vorschreibung strikter CO2 Emissionsrichtlinien für europäische Autohersteller vorgeschlagen.
Solcheart Veränderung an den Rahmenbedingungen einer Organisation machen Anpassung dieser notwendig, sollte deren Ziel es weiterhin sein langfristig als Organisation intakt zu bleiben. In Bezug auf die herstellende Industrie, bei der Rohmaterialen für die Herstellung eines Produktes verwendet werden, wird dies ein Hinterfragen all ihrer Produktionsprozesse in Hinblick auf deren Energiebedarf, CO2 Erzeugung und Quellen davon bedeuten. Möglicherweise sogar auf einer breiteren Skala durch erkunden der Prozesse von liefernden und abnehmenden Organisationen in gleicher Hinsicht, bei Namen genannt die Lieferanten und Kunden.
Auf selbem Wege auf dem wir Menschen diese Situation erzeugt haben, sind wir ebenfalls perfekt befähigt die dazu passende Lösung zu erzeugen. Hier werden industrielle Organisationen beansprucht werden etwas anders zu tun. Vielleicht sogar sich selbst komplett neu zu erfinden in der Art wie diese Güter produzieren oder deren Geschäft im allgemeinen tun. Um eine Lösung dieser Situation im ersten Schritt erst einmal zu ermöglichen, sind neue und angepasste Handlungen unumgänglich. Wir haben die Art unseres Handelns und des Erreichens von Zielen zu verändern. Produktionsprozesse werden zusätzlich forschenden Blick in Bezug auf deren Energieanforderungen und Emissionsraten benötigen, Anlagenbauer werden all ihr historisch aufgebautes Wissen benötigen um bessere Technologie zu erfinden in Betrachtung auf deren radikal reduziertem Energiebedarf und Emission oder im Finden alternativer Wege um das selbe Ziel ihrer Technologie zu erreichen.
Technologie alleine wird es unmöglich machen den notwendigen Wandel herbeizubringen, erst in Kombination mit unserem verändertem Handeln als Individuen und Organisationen werden wir befähigt die Höhe der Resultate unserer industrialisierten Geschichte einzugrenzen. Was geschehen wird, wenn nichts geschieht wird hier nun klar ersichtlich: Die Kosten, augedrückt in Geld wie auch unserer Freiheit zu wählen werden enorm ausfallen.
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