Der weltweite Klimawandel, seine bereits meßbaren und erkennbaren Resultate auf unseren eigenen Lebensraum und ökonomischen Systemen, ist das führende Thema unserer Tage. Neue Initiativen werden heute erfunden und geschaffen deren Visionen und Ziele es sind Werkzeuge für organisatorische, ökonomische und politische Systeme bereitstellen welche den benötigten Wandel erzeugen helfen, der notwendig ist um den bereits begonnen Prozess der globalen Erwärmung zu beeinflussen. Wir haben einige dieser Initiativen hier zusammen gestellt und betrachten diese aus dem Blickwinkel deren Anwendbarkeit für industrielle Organisationen und deren Wirtschaftsleistung.
Als Teil unseres Klimawandel Consulting sehen wir auch auf andere Initiativen in Herangehensweisen um Veränderung in ökonomische und politische Systeme zu bringen damit diese Einfluss auf die Ursachen des von uns im 19. Jahrhundert gestarteten globalen Erwärmungsprozesses nehmen. Hier haben wir nun einige dieser Initiativen zusammen gefasst, welche das größte Interesse unsererseits besitzen, und in Relevanz zur Unternehmensstrategie oder eines organisatorischen Veränderungsprozesses stehen.
Zwischenstaatlicher UN-Ausschuss über Klimaänderungen
Der zwischenstaatliche UN-Ausschuss über Klimaänderungen (IPCC) wurde von der Weltorganisation der Meteorologie (WMO) und dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) gebildet, mit dem Ziel Entscheidungsträgern und weiteren am Klimawandel Interessierten eine objektive Quelle von Informationen zum Klimawandel zu sein. Die IPCC selbst vollführt keine Forschung, noch überwacht diese klimarelevante Daten oder Parameter. Die einzig übernommene Rolle ist die Bewertung auf einer übergreifenden, objektiven, offenen und transparenten Basis der neuesten wissenschaftlichen, technischen und sozio-ökonomischen Literatur die weltweit produziert wird. Relevant zu dem Verständnis des menschlich induzierten Klimawandels, seine beobachteten Auswirkungen und Optionen für Anpassung und Mäßigung.
Die neuesten Ausgaben der Einschätzungsberichte, herausgegeben seitens des IPCC, formen den Auslöser für die weltweit mediale Berichterstattung um diese Entwicklungen unserer eigenen industriellen und wirtschaftlichen Handlungen der Vergangenheit in das Bewustsein der Menschheit zu bringen. Diese Bewertungsberichte bilden eine unvergleichliche Zusammenstellung von Beobachtungsresultaten und deren Beziehungen zu den möglichen Auslösern des Klimawandels in unserer Umwelt. Folglich diese Arbeitsresultate des IPCC in vorderste Reihe von Entscheidungsträgern und Führungskräfte bringt.
Aus unserer Sicht ist die Zusammenfassung für Entscheidungsträger des vierten Einschätzungsberichtes Pflichtlektüre für Führungskräfte eines Industrieunternehmens, für ein besseres Verständnis der Beziehungen zwischen unseren Wirtschaftshandlungen und deren Auswirkungen auf den Klimawandel. Und auch weiters um dadurch zu ersten Ideen zu gelangen welche Veränderungen der Rahmenbedingungen in Zukunft politisch in Kraft gesetzt werden könnten. Um damit Voraussicht in die Unternehmensstrategie einfliessen zu lassen um auf Anpassung und Veränderung vorbereitet zu sein.
Webseite: www.ipcc.ch
Global Footprint Network
Vision des Global Footprint Network ist "Die Förderung einer nachhaltigen Wirtschaft durch vorantreiben des Ökologischen Fußabdruckes, einem Meß- und Führungsinstrument welches die Tatsachen der Grenzen unseres Planeten relevant für Entscheidungsträger weltweit machen soll."
Idee und Werkzeug dieser Initiative ist der "Ökologische Fußabdruck", ein Werkzeug für das Management von Resourcen welches Maßstab für die Ausdehnung der Nutzung von Land- und Wassergebieten angiebt, welche eine Population benötigt um seine natürlichen Resourcen zu gewinnen und die dabei entstehenden Abfälle unter bestehender Technologie wieder aufzunehmen. Oder in anderen Worten drückt dieses Maß aus wie gut unsere Handlungen in den natürlichen Kreislauf der Erneuerung passen. Ein Fußabdruck welcher größer als die zu Verfügung stehende Fläche oder des gesamten Planeten ausfällt bedeutet das mehr Resourcen aufgebraucht werden als durch natürliche Prozesse wieder erneuert werden. Gleichbedeutend mit einer Ausbeutung natürlicher Resourcen über die Zeit.
Berechnungen des Global Footprint Network entsprechend ist unserer aller Fußabdruck derzeit 23% größer als unser Planet an Fläche und natürlichen Erneuerungsprozessen zu Verfügung stellt. Oder anders ausgedrückt durch Zeit benötigen die natürlichen Prozesse mehr als ein Jahr und zwei Monate um die Resourcen zu erneuern die innerhalb eines Jahres von der gesamten Population unseres Planeten aufgebraucht werden. Dadurch verkürzen wir selbst die Zeit in der diese Resourcen uns zu Verfügung stehen.
Die angebotene Lösung dazu ist Nachhaltigkeit, in der Bedeutung das nachhaltiges Verhalten sich derart äußert das menschlicher Resourcenverbrauch und natürliche Erneuerungsprozesse in Ausgeglichenheit gehalten werden. Obwohl Quelle dieses Modell eine geopolitische Sichtweise ist, so ist ebenfalls eine Wirtschaftssichtweise verfügbar. In welcher der ökologische Fußabdruck einer Wirtschaftsorganisation bestimmt wird. Diese Sichtweise wird von uns sehr empfohlen als diese die einzelnen Resourcen und deren Quellen in das Bewußtsein einer Organisation bringen.
Wodurch diese Initiative durch uns als höchst relevant für Industrieunternehmen gesehen wird, welche natürliche Rohstoffen und Energie für die Erzeugung ihrer Produkte oder Dienstleistungen benötigt.
Webseite: www.footprintnetwork.org
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