
Projekte im Wissensmanagement beginnen oft mit der Einführung neuer oder verbesserter Lösungen in Form von Informationstechnologie bei der Datenbanken und Daten Repräsentationen in verschiedenster Form beinhaltet sind. Zielsetzung solcher Projekte ist die Anstrengung die Unternehmensleistung mittels verbesserter Informationsverteilung bei deren Mitarbeitern zu erhöhen. Trotz dem rosigen Bild das einige Anbieter malen befinden sich in diesen Projekten Bereiche welche gerne übersehen werden und dadurch eine gute Projektidee zu deren Niedergang innerhalb deren Realisierung führen.
Online Systeme für die Sammlung und Verteilung von Wissen innerhalb der Organisation sind sehr populär and nützliche wenn diese auch tatsächlich zu den Organisatorischen Zielen und Bedürfnissen passen. Andernfalls werden solche Projekte einen stillen Tod finden während derer Benutzung im operativen Geschäft. Oder andere Phänomene treten auf welche ihren Ursprung innerhalb des sozialen Systems der Organisation haben und zu einem ausschliesslichen Nutzen auf einen beschränkten Kreis von Personen führen.
Grundlegend zu Wissensmanagement ist das Teilen von Daten quer durch die Organisation und deren Repräsentation zu den Mitarbeitern basierend auf deren aktuelle Relevanz. Bereits hier befindet sich eine der ersten Fallen in Projekten des IT basierten Wissensmanagements: Wie sind diese Relevanzen bestimmbar sodass Datenbanken zu einem größtmöglichen Informationsgehalt führen innerhalb sich stetig ändernder Relevanzkriterien? Diese Relevanzen sind der Schlüssel für jede Person der Daten in Informationen überführt und durch eigene Interpretation mit Sinn erfüllen. Relevanzen sind vergleichbar mit Brillen durch welche wir auf Daten blicken. Benutzen wir eine andere Glasfarbe oder Art von Brillen um die selben Daten zu betrachten so wird sich die Betrachtungsweise und somit die Art der gewonnenen Information verändern.
Die weitere Falle ist das ein Keksformen ähnlicher Ansatz zur Implementation quer über verschiedene Organisationsbereiche eine hohe Wahrscheinlichkeit der Erfolgslosigkeit in sich hält. Erfolgreiche Implementationen innerhalb eines einzelnen Organisationsbereiches, sagen wir einmal einem Call-Center, können sich als Disaster herausstellen sollten diese als direkte Kopie in einem weiteren Organisationsbereich, sagen wir einmal der Buchhaltung, implementiert werden. Die Relevanzen dieser verschiedenen Organisationsbereiche sind derart unterschiedlich, sodass der idente Ansatz aus dem Call-Center - mit hoher Wahrscheinlichkeit - sich als erfolglos für die Buchhaltung herausstellen wird.
Komplexe IT Systeme welche möglicherweise sogar über die Zeit gewachsen sind, stellen eine weitere Falle dar. Je größer der Grad an Komplexität ist welche die existierende IT Struktur in sich trägt, desto größer stellt sich die Anforderung dar diese Systeme zur gegenseitigen Teilung und Verfügungstellung ihrer Daten zu bringen. Welches wiederum der erste Schritt in jedem Projekt zum Wissensmanagement ist welches sich einer IT Lösung bedienen möchte. Hier möge die Herausforderung der Interkommunikation zwischen verschiedensten Systemstandards sich rasch als zu groß herausstellen um den gemeinschaftlichen Zugang zu und die Interrelation der Daten zu erreichen. Und dadurch ein Projekt bereits im Ansatz stoppen, bevor es wirklich ins Laufen gekommen ist.
Projekte welche Beiträge von Mitarbeitern zu dem in Betrieb befindlichen IT System zum Wissensmanagement benötigen haben eine Tendenz sich Phänomenem außerhalb des eigenen technologischen Reiches gegenüber zu sehen. Eben diesen Mitarbeitern, den menschlichen Benutzern innerhalb der Organisation. Hier könnte rasch durch die Führung eine System der Belohnung und Evaluierung entstehen um Beiträge mit auch einer hohe Qualität dieser zu fördern. Die dynamischen Prozesse des sozialen Systems der Organisation ermöglichen hier Effekte wie die Bildung einer geschlossenen Gruppe an Beitraggebern welche die Regeln des Beitrags von Informationen bestimmen können.
Angeschlossen daran ist weiters das in beitragsbasierten Systemen Information in Daten verwandelt werden zu hat, und dies benötigt ebenfalls eine Beschreibung der Relevanzen innerhalb welcher diese Daten entstanden sind. Alles was ein menschlicher Beitraggeber fähig ist als jedwedes Wissen in Form geschriebener Sprache zu explizieren entsteht innerhalb seines aktuellen und eigenen Rahmens seiner Relevanzen. Ohne ebenfalls diesen Rahmen der Relevanzen zu beschreiben wird es durchaus sein das andere Benutzer diese Daten - bewusst oder unbewusst - als unterschiedliche Information auffassen. Dadurch das die gespeicherten Daten durch veränderte Relevanzen eine andere Art von Information erzeigen.
Dies zeigt das durch reinen Einsatz von Technologie kein direkter und garantierter Weg entsteht um definierte Resultate zu erreichen, speziell in einem so komplex gestalteten Bereich wie des Wissensmanagements. Durch Aufnahme einer Projektpartnerschaft mit uns bei solcherart IT orientierten Projekten des Wissensmanagements entsteht Ihrer Organisation ein wesentlicher Wert durch das Vermeiden dieser Fallen und der damit verbundenen Erfahrungen.